sie ist eingebrochen
durch das Eis der Zeit
mit dem Schwert der Reiter
auf den Pferden der Vergangenheit
mit den Reitern aus der Zukunft
mit Blutfäden in die Gegenwart
gebissen habe ich mich selbst
meine Seele wird von ihr verzehrt
meine Sachen sind gepackt
alleine
als Paria geschlagen und verächtet
was war es, was da war?
es war niemals klar, eher Schatten eine Liebe
eher Schatten vieler Triebe
und Menschen, die niemals welche waren
in Scharen waren sie, ja, aber nie wirklich da
drum reite ich als einer der Reiter
allein
mit dem Herz als Ascheregen über der Welt
darf ich keinen Blick zurück werfen
Schmerzen hatte ich zu viele
ich verfluche diesen Gott
dass er mir gab einen Leib
der zu solchen Schmerzen fähig ist
der dazu fähig ist zu Lieben
so schneide ich mein Fleisch
auf dass der Schmerz den meiner Seele überspült
so reite ich und reite
fernab von jeglichem Leben
meines lasse ich auch zurück
auf dass ich niemals mehr das erleiden muss
was ich erlitt
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