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eines Nachts ward ich geboren
durch schmerzlich Vorhang knapp der Tod
Blut in den Adern fast gefroren
doch sie mir stets die Liebe bot
uneingeschränkt war diese lang ein Leben mein
trotz Missmut und Verzweiflung, die ich säte
auch gab ich ihr oft trüben Wein
sie dennoch im Herzen durch den Nebel spähte
vieler Tränen war die Quelle mein Wesen
und vielerlei Streit aus mir entsprang
dennoch versuchte sie zu lesen
den teils gestörten Gedankengang
was sie ist, kann ich nicht beschreiben
wohl keiner Menschnatur
ich hoffe sie wird so immer bleiben
und sich zieht durch mein Leben, meiner Mutter Spur
oft sie scheint wie ein Licht in meinem chaotischem Sein
welches nie erlischt, selbst im Sturm schwarzer Gedanken
sie ist was der Engel heilig Schein
ich habe ihr mein Leben zu verdanken
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