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die Vergangenheit jagt mich für meine Taten
zu lange gebar ich schwere Geburten
und alle hurten nur ich blieb wie ich war
doch das war mein Fehler, der schlimmste bislang
ich liebte, glaubte die Ewigkeit würde uns verschlingen
hingen alle Probleme doch nur in der Schwebe
glaubte an Gott, dass er mir Gnade gebe
doch ich blieb alleine, wie von der Geburt an schon
nun schmerzt mich jeder Blick
alles, was mich an Früher erinnert
alles, was aus dem Früher hervorgekrochen kommt
alles, was ich aus dem Früher geworden bin
ich sehe sie manchmal, und mein Herz krampft
wollte lieber sterben als so etwas nocheinmal zu sehen
ich kann es verstehen, der Freitod lag mir zweimal nah
der Schmerz wird größer, mir geht es schlecht und ihnen wunderbar
mit diesem Wissen wäre es nicht so schwer zu leben
würde es niemand geben, der mich ständig daran erinnert
nichts, was mir die Gedanken schreien lässt
ich kann diese nicht mehr hören, diese Schreie
frei müsste ich sein, alleine, und fern von hier
keiner, der mich daran erinnert
keine Quelle der Schreie in meinen Kopf
nur ich, und mein Tod
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