ChaosdreamS
  bist du es?
 

unerreichbar
wie Sterne, nur durch das Auge berührt
jedes Gespräch ist nichtig
jedes Wort, von mir, berührt sie nicht
andere schreiben Romane mit ihr
dieser Stern
umtanzt von den anderen Sternen
doch ich, als Mensch, als Untermensch, stehe auf einer öden Steppe
geziert von Narben
der Tod schaut mich an
lächelnd
ich spüre die Kälte, die aus seinem Hause kommt
doch verglichen mit dem, was mich im Leben erwartet ist es erquickend warm
ich spüre ihn so gerne
er ist so wahr
so unverbindlich
unerwartet
und doch, wenn er kommt wird er von Hypokryten beäugt
vernarrt starren sie ihn an
und wundern sich, warum jemand lieber zu ihm geht, als sich in ihrer Welt zu quälen, als ihre Dummheit und ihren Mangel an Empathie zu dulden
ich merke seine Finger, wie sie mich umschließen
keiner hielt mich je so fest und doch so sanft
so unverbindlich
und doch so schützend
ich schaue zurück
lachen sie?
weinen sie?
ich kann es nicht erkennen
ich spüre, wie etwas zerbricht
es ist über mir
der Himmel reisst
durch den entstandenen Spalt sehe ich das, was mir verwehrt
das, was mir geboten
das, was mir gestohlen ward
und was ich sehe ist
die Augen
ihre Augen
warum sie mich nur anschaut
warum ich ihre Blicke spüren kann
warum nicht ihre Hand?
musste es so kommen?
sag es mir....

 
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