Dosenleben
Dosenleben
Das ist meine Realität
Das ist mehr als streben
Und das tägliche Gebet
Das ist Papier drucken
Im Sinne von’ paar Wörter
Auf die Dose spucken
Um das ganze zu erörtern
Denken wir mal nach
Was wir da machen
Liegen die Gedanken brach
Oder wir fang’ an zu lachen
Warum sollten wir auch in die Dose gucken
Oder uns bemühen ein wenig zu versteh’n
Anstatt sie einfach locker von außen zu bedrucken
Wenn’s Interesse weg ist einfach fort zu geh’n
Denn was wir sagen
In Pixel nicht zu schreiben
Steht auch in den Unterlagen
Um bei der richtigen Welt zu bleiben
Wir wissen alle, Professor, wie’s drin aussieht
Und wir wissen auch, was wir dann täglich drucken
Warum wir sie bespucken, ist eben, was einfach so geschieht
Und ganz ehrlich? Warum sollte uns das jucken?
Die Dose steht dann einfach da
Wir sagen, was sie wirklich ist
Individuell, das ist doch klar
Ohne uns wäre sie trist
Doch die Zutaten, vom Innern her
Die vergessen, ignorieren wir
Denn zu versteh’, verdau’n das fällt uns schwer
Es sähe anders aus, wäre sie Bier
So drucken und so drucken wir jeden Tag
Im Bewusstsein, keines zu besitzen
Egal, ob die Dose das denn mag
Und vielleicht was in das Metall zu ritzen
Das ist individuell
Andere bestimmen was wir sind
Auch gern bunt und manchmal grell
Und ziehen uns an, wie ein hilfloses Kind
Das ist, was wir Individualität schimpfen
Und können sie nicht mal selbst bestimmen
Und können höchsten die Nase rümpfen
Denn aus solch einem Leben, weiß nur eine Göttin zu entrinnen